Regelung der Suizidassistenz: Orientierungspapier von DBK und DCV

Der Deutsche Bundestag strebt für dieses Jahr eine Gesetzgebung zum assistierten Suizid an. In der schon länger anhaltenden Debatte haben sich zentrale Fragen herauskristallisiert, etwa jene zur Absicherung der Freiverantwortlichkeit von Menschen mit suizidalem Begehren sowie nach Möglichkeiten für Einrichtungen und Diensten, nicht an assistierten Suiziden mitwirken zu müssen. Neben der Regelung der Suizidassistenz ist […]

Sterbehilfe als Herausforderung für Palliativ- und Hospizarbeit

»Sterben und Sterbehilfe« war Thema des Steuerungsgruppentreffens im Projekt »Hospizlich und Palliativ stark!« (HPS) im Altenheim St. Johannes in Senden. Gute Begleitung am Lebensende stärken und ausbauen, und zwar im Sinne des hospizlichen und palliativen Grundgedankens, ist das Anliegen des 2018 gestarteten Projektes der Heilig-Geist-Stiftung in Dülmen.   Vertreter*innen aus fünf Verbundeinrichtungen befassten sich nun […]

Suizid und Suizidalität: Stellungnahme des Deutschen Ethikrates

Am vergangenen Freitag hat der Deutsche Ethikrat in der Bundespressekonferenz seine neue Stellungnahme zum Thema Suizid vorgestellt. Mit der Stellungnahme werden drei Ziele verfolgt, so die Autorinnen und Autoren: Erstens ein Bewusstsein für die Vielschichtigkeit von Suizidalität schaffen; zweitens veranschaulichen, welche inneren und äußeren Voraussetzungen vorliegen müssen, damit eine Suizidentscheidung freiverantwortlich sein kann. Drittens aufzeigen, […]

„Darf nicht Normalfall werden“. Caritas-Symposium zum assistierten Suizid in Münster.

  Caritas: Keine Freigabe für jede Lebensphase/Im Gespräch bleiben und neue Perspektiven aufzeigen/Depressionen behandelbar Münster (cpm). Wohin eine liberale Gesetzgebung führen kann, die das Recht auf assistierte Selbsttötung ohne Altersbeschränkung einräumt, zeigt das Beispiel Belgien. Die Fälle sind stark angestiegen bis auf 2,4 Prozent aller Sterbefälle in 2021. Diese Tendenz befürchtet die Caritas in der […]

Der eigene Tod als Ausweg? Kritik an Urteil des Bundesverfassungsgerichts auf Symposium

  Caritas: Keine Freigabe für jede Lebensphase/Im Gespräch bleiben und neue Perspektiven aufzeigen/Depressionen behandelbar Münster (cpm). Wohin eine liberale Gesetzgebung führen kann, die das Recht auf assistierte Selbsttötung ohne Altersbeschränkung einräumt, zeigt das Beispiel Belgien. Die Fälle sind stark angestiegen bis auf 2,4 Prozent aller Sterbefälle in 2021. Diese Tendenz befürchtet die Caritas in der […]

Deutscher Ethikrat: Stellungnahme zu Entscheidungen in der Pandemie

Der Deutsche Ethikrat wird am 24. März in einer öffentlichen Online-Veranstaltung zur Triage veranstalten. Es geht um Szenarien der Priorisierung von Zugängen zur Intensivmedizin, die in der ersten Phase der Covid-19-Pandemie ethisch reflektiert wurden. In der Diskussion geht es ethische und rechtliche Konflikte in Krisensituationen. In Deutschland gibt es derzeit keine gesetzliche Regelung zum Verfahren […]

Schwangerschaftsabbruch: Verbände gegen Streichung des Werbeverbots

Der Deutsche Caritasverband (DCV) und der Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein (SkF) haben zum „Referentenentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Strafgesetzbuches – Aufhebung des Verbots zur Werbung für den Schwangerschaftsabbruch (§ 219a StGB) eine Stellungnahme abgegeben. Die Stellungnahme der Zentralen Fachstelle des SkF ist in Abstimmung mit dem DCV am 16. Februar beim Bundesministerium der Justiz […]

Ethikrat online: Umgang mit nichtinvasiven Pränataltests (NIPT)

Nichtinvasive Pränataltests (NIPT), die anhand einer Blutprobe der Schwangeren vorgenommen werden, ermöglichen die vorgeburtliche Erkennung verschiedener genetischer Veränderungen des Embryos, zum Beispiel der Trisomien 13, 18 und 21. Sie werden bereits seit 2012 als selbst zu zahlende individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) in Deutschland angeboten. Nach Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses können die Tests voraussichtlich ab Frühjahr 2022 […]

Oberverwaltungsgericht: Kein Recht auf Medikament zur Selbsttötung

Schwerkranke Menschen, die den Entschluss zur Selbsttötung gefasst haben, haben kein Anrecht auf den Erhalt des Mittels Natrium-Pentobarbital durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Das hat das Oberwaltungsgericht Münster am 2. Februar entschieden. Die Klage auf Bereitstellung des Betäubungsmittels hatten zwei Männer aus Rheinland-Pfalz und Niedersachsen und eine Frau aus Baden-Württemberg eingereicht, die […]

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